16. Juli 2018
Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel bei Diabetes kann es zu verschiedenen Begleiterkrankungen wie z. B. Blasenschwäche oder Neuropathien kommen.
 12. Juli 2018
Zur Vorbeugung von Folge- und Begleiterkrankungen bei Diabetes ist es wichtig, dass Betroffene regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.
 05. Juli 2018
Bei der Delegiertenversammlung der Deutschen Diabetes-Hilfe Menschen mit Diabetes (DDH-M) wurde ein neuer Vorstand gewählt.
 20. Juni 2018
Leonhard Schmitz hat 1999 die erste Selbsthilfegruppe in Bergheim gegründet. Er selbst ist an Diabetes Typ 1 erkrankt.
Stethoskop
Hautprobleme bei Diabetes
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel hat auch Auswirkungen auf die Haut und kann zu verschiedenen Hautproblemen führen.
Hautpflege bei Diabetes

Hautprobleme bei Diabetes

Die Haut ist mit einer Fläche von bis zu zwei Quadratmetern und einem Gewicht von bis zu zehn Kilogramm das größte Organ des menschlichen Körpers. Ist der Mensch gesund, schützt ihn seine Haut sowohl vor kleinen als auch vor großen schädigenden Einflüssen von außen. Die Haut regeneriert sich fortlaufend selbst und sorgt so für die Heilung von kleineren und größeren Wunden.

Bei Diabetes ist der Blutzuckerspiegel des Patienten durchgehend erhöht, was sich auf Dauer auf alle Zellen, Gefäße und auch Nerven auswirken kann. Auch die Zellen, die für die natürliche Regeneration und Elastizität der Haut verantwortlich sind, reagieren auf das Übermaß an Zucker im Blut und zeigen das Ungleichgewicht im Körper durch verschiedene Symptome.

Grundsätzlich werden die verschiedenen Veränderungen der Haut, die durch einen Diabetes verursacht werden können, nach vier Kategorien unterschieden, die in den meisten Fällen aufeinanderfolgend entstehen:

  1. Allgemeine Veränderungen
  2. Infektionen
  3. Assoziierte Veränderungen
  4. Folgeerkrankungen der Diabetestherapie

Zu hoher Blutzuckerspiegel fördert Hautprobleme

Entwickelt sich ein Diabetes, wird die natürliche Regenerationsfähigkeit der Haut beeinflusst. Während gesunde Haut durchgehend für ihre Elastizität und Abwehrfähigkeit sorgt, wird dieser Vorgang bei einer Langzeitüberzuckerung gestört. Erste Symptome sind dann beispielsweise Hauttrockenheit und starker Juckreiz, ohne dass sich anfänglich eine sichtbare Hautveränderung zeigt.

Bleibt der Diabetes unerkannt oder wird nicht richtig behandelt und die Zellen der Haut unterliegen durchgehend der hohen Konzentration an Glukose im Blut, verändern sich auch die Gefäße und Nerven. Als Symptome können dann vermehrtes Schwitzen, Haarausfall und Auffälligkeiten an den Finger- und Fußnägeln auftreten. Durch die Störung des natürlichen Schutzmantels der Haut haben nun auch Viren, Bakterien und Pilze die Möglichkeit, in die Haut einzudringen. Es kann zu Infektionen kommen, die sich in Form von Flechten, Abszessen und Entzündungen zeigen können.

Im weiteren Verlauf können sich die Hautprobleme in drastischer Weise zeigen: Die Haut verdünnt sich und verfärbt sich unter Umständen in den Achselhöhlen, Armbeugen und Kniekehlen rötlich bis bräunlich. Bei manchen Patienten kommt es zu einer Verdickung der Haut an diesen Stellen. Auch stark juckende Knötchen können als Hautveränderung bei Diabetes auftreten.

Sabrina Mandel

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Leonhard Schmitz hat 1999 die erste Selbsthilfegruppe in Bergheim gegründet. Er selbst ist an Diabetes Typ 1 erkrankt.